Jeanot Bruchmann

Fotomarathon in Aschaffenburg

Wenn viele Fotobegeisterte zu einem bestimmten Zeitpunkt, zu vorgegebenen Themen, an einem bestimmten Ort umherirren, könnte es sich dabei um einen Fotomarathon handeln oder um einen total verrückten Flashmob. Okay, bei diesem Fotomarathon waren dann nur die Themen verrückt, zumindest ein bißchen…

Der 5. Fotomarathon in Aschaffenburg

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen mich am 5. Fotomarathon in Aschaffenburg anzumelden, aber man kennt das, es kommt dann doch anders als man denkt und so wollte ich meine Anmeldung bis zum Schluß verschieben um flexibel zu bleiben. Leider habe ich dann erst durch ein „die Anmeldungen sind beendet“ erfahren, daß Anmeldeschluß war. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn irgendjemand springt immer ab und so konnte ich mich als Nachrücker auf einer Warteliste über die vergebene Startnummer 13 erfreuen. Ob die Startnummer wohl letztendlich noch Glück bringen wird?

Alleine, soviel stand fest, wollte ich dann doch nicht zum Marathon. Ich habe daher meine Tochter Julia kurzerhand gefragt ob sie nicht auch Spaß daran hätte, den Tag in Aschaffenburg bei brütender Hitze, schwitzend zu verbringen.

Das Equipment

Bevor es zum Marathon ging beschäftigte mich die Frage, welche Ausrüstung ich denn nun mitnehmen würde.

Möglichst leicht wäre die Fujifilm XT10 mit XF18-55 Objektiv gewesen, aber ich mag den Charme der alten Linsen. Ein Gespann aus Vollformat Sony und den ganzen Festbrennweiten wäre mir dann wieder zu schwer gewesen.

Ich entschied mich, meine Fujifilm mit dem 18-55er mitzunehmen und ein paar Festbrennweiten (Soligor 28mm f2, Canon FD 50mm 1,8 und 135mm 2,8 – Letzteres kam gar nicht zum Einsatz und hätte dann auch zu Hause bleiben können). In einem leichten Bag begleitete uns also die Konstellation mit ein paar ND und GND-Filtern. Ein kleines handliches Stativ war auch noch dabei. Töchterchen durfte dann die Getränke schleppen (immer schön, wenn sie sich gleich als Träger bezeichnet und ich das nicht tun muss!)

Los geht es zum Fotomarathon

Morgens, auf der Fahrt in die Stadt, wurden wir noch von einem kreuzenden Reh überrascht welches sich nicht bereiterklärt hatte abgelichtet zu werden und 40 Minuten später, nach kurzer Parkplatzsuche, befanden wir uns in der CityGalerie Aschaffenburg.

Meine Tochter meinte noch zu diesem Zeitpunkt, daß da ja gar nicht so viele Menschen seien. Wir waren noch früh, eine er Ersten und nach und nach kam eine Menschenmasse zusammen. 104 Leute starteten zum Marathon und viele derer hatten, so wie ich, noch jemanden im Schlepptau. Man kann sich denken, was da für ein Gewusel entstanden ist.

Interessant war zu sehen, daß man das ein oder andere Gesicht schon vom Sehen her kannte. Ein Herr mit seiner Leica ist mir von einem Flohmarkt in Erinnerung geblieben, bei diesem Flohmarkt war die Leica das Einzig interessante. Auch ein, zwei analoge Kameras waren zu sehen.

Töchterchen und ich fieberten der Ausgabe der Themen entgegen. Mit ein wenig Verzögerung gab es dann die Themenliste. Zu jedem Themenpunkt mußte man ein Bild schießen und, was es etwas verkomplizierte, das auch noch in passender Reihenfolge UND ohne die Bilder in Lightroom/Photoshop zu bearbeiten – HAMMER!

Das Thema dieses Marathons waren dieses mal Werbeslogans und hier sind sie…

  • Wecke den Tiger in dir
  • Erleben, was verbindet
  • Wir lieben Lebensmittel
  • Wir machen den Weg frei
  • In der Ruhe liegt die Kraft
  • Seit Jahrhunderten in aller Munde
  • Vorsprung durch Technik
  • Weil ich es mir wert bin
  • Aus dem Herzen der Natur
  • Wenn’s gut werden soll
  • Wenn’s mal wieder länger dauert
  • Nichts ist unmöglich

Na? Schon Bilder zu den Themen im Kopf? Ja? Zumindest bei mir war das so. Bei dem Thema „Wecke den Tiger in dir“ geriet ich Erstmal ins straucheln. Das, was mir zuerst durch den Kopf schoß war nicht so einfach zu realisieren und dann…

…dann ging es zum Wurstlieferanten der mit seiner Currymischung den Leuten ganz schön einzuheizen weiß, oder soll ich besser sagen: „Den Tiger in einem wecken“?

Wecke den Tiger in Dir

11:41 Uhr

Bei „Best Worscht in Town“ hab ich für meine Tochter Erstmal eine leichtverdauliche Wurst bestellt. Die Kamera ausgepackt und schön offenblendig die Wurst fotografiert. Jetzt mag die Idee nicht jeden flashen, aber ich fand es recht witzig. Dazu hat das Soligor 28mm auch noch ein tolles Bokeh gezaubert. Es muß ja nicht immer ein humanoides Modell sein wenn’s um die Wurst geht!

Sehr spaßig hier, daß die junge Dame hinter dem Tresen sich schnell interessiert zeigte und die Themenliste geben ließ. „Hey, das ist doch der Werbeslogan von xy!“, tönte es zu uns rüber.

Erleben, was verbindet

12:04 Uhr

Dieses Thema war so das Erste bei dem mir spontan etwas eingefallen ist. Leider ist es rechtlich aber nicht so einfach auf dem Bahnhof etwas zu fotografieren weil sich die Deutsche Bahn querstellen könnte.

Eigentlich sollte hier ein Bild entstehen, mit einer feinen Bewegungsunschärfe um dem Ganzen mehr Spannung zu verleihen. Aber da ich zu dem Zeitpunkt nicht abzuschätzen wußte wieviel Zeit wir haben um alle Themen zu bedienen, blieb es dabei; ein schnelles Bild über die Bahngleise.

Verbindung gibt es da ausreichend und so mache Bahnreise ist auch ein Erlebnis. Dabei wäre grade die Bahn auch prädestiniert für das Thema „Wenn es mal wieder länger dauert“ gewesen.

Das weitwinklige Soligor war da das Richtige, ein GND Filter und das Stativ kamen ebenfalls zum Einsatz.

Wir lieben Lebensmittel

12:25 Uhr

Zu dem Thema sind wir kurzerhand zu einem der bekannten Lebensmitteldiscounter und haben Äpfel gekauft. Eigentlich sollte meine Tochter hier das Schneewittchen spielen. Ich dachte, am Pompejanum werde ich schon die passende Kulisse finden.

Vor dem Eingang fielen mir drei gut gekleidete junge Leute ins Auge. Eine Dame in einem hellen Kleid, eine in einem schönen roten und ein junger Herr in Anzug. Ich überwand meine Scheu und fragte frech, ob die Dame in dem Kleid nicht kurz Modell spielen wolle. Tolles Kleid, tolles Mädchen, trotz „ich hab keine Zeit!“ klappte es dann doch. Kurz erklärt wo das Bild eventuell überall zu sehen sein wird, wurde dann der Ablichtung eingewilligt und der Apfel geküsst. Okay, zumindest fast!

Eigentlich hätte ich hier das Fujifilm Objektiv aufsetzen sollen, aber da die Dame wenig Zeit hatte, habe ich weiterhin das Soligor genutzt welches bereits vom anderen Bild noch auf der Kamera war. Das Soligor hat den Nachteil, daß die Linse ohne Autofokus daherkommt.

Wer Altglas nutzt, was unnötigerweise abwertend klingt, muss sich dessen bewusst sein. Grade bei einem kleinen elektronischen Finder, kann dies einfach unheimlich kompliziert werden den Fokuspunkt richtig zu setzen.

Wir machen den Weg frei

12:30 Uhr

Eigentlich wollte ich hier den Bagger welcher noch vor Kurzem hier am Abreißen beschäftigt war in der Platanenallee fotografieren, aber der Weg dorthin wäre lang gewesen. Ich entschied mich nunmehr einfach die tolle Brücke zu fotografieren, ein Weg zwischen Pompejanum und Frühstückstempel. Meine Tochter war hier noch nie, also musste man hier auch etwas mehr Zeit verbringen.

Mit meinem Weitwinkel Soligor 28mm f2, nur wenig abgeblendet, ergab sich meiner Meinung nach ein tolles Bild mit einer schönen Sogwirkung in der Mitte. Da macht dann sozusagen der Sog schon den Weg frei.

In der Ruhe liegt die Kraft

13:00 Uhr

Hier hab ich erst mit meiner Tochter ein paar Versuche gestartet ein passendes Bild mit dem Schloß im Hintergrund zu schaffen, aber irgendwie…

Wir sind dann zu dem Brunnen mit dem Namen „die Sinnende“ auf der Saint Germain Terrasse und ich habe mit einem ND3 Filter eine Langzeitbelichtung gemacht.

Ich fand, mit dem Hintergrund des Sinnierens, die Statue extrem passend zum Thema. Durch die Langzeitbelichtung wurde die Wasseroberfläche schön ruhig, was die Idee hinter dem Bild noch mehr Gewicht gab. So konnte die Sinnende auf einer beruhigten, sanften Wasseroberfläche sinnieren.

Wieder das olle Soligor aus den 80ern auf der Kamera, aber in Verbindung mit dem Smartphone als Auslöser für die Langzeitbelichtung. Hier konnte ich mir auch zum Erstenmal die bisher geschossenen Bilder zur Kontrolle genauer ansehen, weil der Smartphonescreen schon angenehmer ist als der der Kamera.

Seit Jahrhunderten in aller Munde

13:10 Uhr

Na, fällt einem da direkt Bier ein? Ja, mir fiel es direkt ein und in der Nähe befand sich auch ein Biergarten mit Gude-Bier. Dieses Gude-Bier war aber nicht wirklich Jahrhunderte alt und so begab ich mich lieber zum in Katzensprungweite entferntem Weinberg um hier, mit möglichst schönem Bokeh, eine wachsende Weinrebe abzulichten.

Wein? Seit Jahrhunderten in aller Munde und eine Weinrebe hat viel Ausstrahlung.

Wer denkt, dass diesesmal das Soligor arbeiten musste täuscht sich, es kam das Canon nFD 50mm zum Einsatz, welches sich damals auf meiner ersten Spiegelreflexkamera befand. Ich mag das Objektiv echt gerne.

Vorsprung durch Technik

13:15 Uhr

Dass es nicht immer die neuste Technik bedarf um einen Vorsprung zu haben, wollte ich mit dem Ablichten der drei Linsen (Canon nFD 135mm, Fujifilm 18-55mm, Soligor 28mm) verdeutlichen. Dazu im Hintergrund der Brunnen direkt am Weinberg.

Damit hatte ich meine Idee, nach der Piaggo Ape am Rathaus zu suchen, verworfen. Die Ape fotografierte ich vor einiger Zeit. Sie ist ein interessanter Eiswagen.

Mir fehlte hier noch immer der Überblick über die Zeit, weil mir zum Thema „nichts ist unmöglich“ immer noch nichts Richtiges eingefallen wollte.

Aber was ist schon richtig oder falsch bei diesem Fotomarathon? Es muss gefallen. Und gefallen tut noch lange nicht das, was einem selbst zusagt. Ich habe schon technisch extrem schlechte Bilder gesehen (Unscharf, Horizont falsch, bescheidene Auflösung) und dennoch wurden sie geliked wie bescheuert, sie wussten einfach Emotionen zu wecken.

Weil ich es mir wert bin

Hier trafen wir am Mainufer einen Herrn auf einem Rad. Wie sich herausstellte, war er ebenfalls Teilnehmer am Fotomarathon und sei aktuell am abarbeiten des zweiten Themas „Erleben, was verbindet“. Er fand es schwer passende Bilder zu den einzelnen Themen zu finden.

Waren meine Tochter und ich besonders pfiffig, oder sind unsere Ideen einfach nur… lasch? Nun ja, jetzt ist es sowieso zu spät alles nochmal von vorne zu beginnen und mein Schneewittchen, von dem ich so begeistert war, ist mit ihrem Zukünftigen sowieso schon von Dannen…

Meine nächste Idee, einfach eine Flasche Bier, die mit Kondenswasser dem Betrachter zeigt, dass sie kühl ist. Zum Glück befindet sich, wie gesagt, am Main der kleine Biergarten mit Gude-Bier. Gude iss hessisch und haast ja eischentlich „Hallo“ – und mir das als Mainzer.

Beim Kauf der Flasche Bier wurde mir dann gesagt, daß bereits jemand die Idee mit dem Bier zum Thema „Seit Jahrhunderten in aller Munde“ verwendet hat, welches ich aber aus Gründen weiter oben erwähnt nicht nutzen wollte. Aber selbst wenn man das gleiche Motiv zum gleichen Thema verwendet, es ist immer ein andere Bild was rauskommt.

So nahm ich dann meine Flasche Bier und begab mich auf den Gang mit den schönen Ausgucklöchern. Dummerweise hatte hier ein professioneller Fotograf mit Blitz sein Shooting mit Brautpaar – oder war es ein Shooting für ein Leidersbacher Modehaus?

13:40 Uhr

Ich plazierte also die Flasche in eines der Ausgucklöcher, hatte das Schloß im Hintergrund und ging danach um die Ecke, damit der Kollege seine Fotos in Ruhe machen konnte. Tja, dumm, dumm… Manuelles Fokussieren bringt manchesmal einfach unscharfe Fotos. Also nochmal hin, neu fotografiert, aber diesesmal bekam ich das Schloss nicht so schön ins Bild.

Um die Ecke kam dann ein älteres Paar, welches sich für den Marathon interessierte. Die Frau sei ja eine Fotoenthusiastin und das wäre doch dann was für sie.

Der Bierflasche habe ich mich sodann, nachdem ich sie leer getrunken hatte, entledigt. Einige Leute dachten bestimmt: „Um die Uhrzeit mit Kind… ein Säufer!“.

Jetzt wurde es Zeit zum Auto zurück zu kehren. Der Blick auf meinen Parkzettel verriet mir, daß ich vor lauter Bildermachen die Zeit vergessen hatte und 20 Minuten „drüber“ bin – und das, wo Aschaffenburg erst neue Politessen einstellte.

Ha! Die nennt man heute ja gar nicht mehr Politessen.

Aus dem Herzen der Natur

Noch war mir auf dem Weg zum Auto an der City Galerie nicht klar, was ich zu diesem Thema fotografieren soll.

Die Wurzeln, die am Main die Betondecke des Weges sprengten wären toll gewesen. Allerdings kann man die nicht wirklich gut ablichten und wir hätten hierfür zurück zum Main gemußt. Im schnellen Schritt mußte es aber jetzt zum Auto gehen.

13:50 Uhr

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sah ich eine Pflanze aus dem Asphalt wachsen. Die Hausecke diente als Hintergrund. Schnell befestigte ich das Stativ an der Kamera, stellte scharf und hatte mein Bild „im Kasten“.

Wie sich nachher herausstellte, war das Scharf nicht so scharf. Durch die Sonne war es mir zu dem Zeitpunkt nicht möglich zu erkennen, dass mein Fokus nicht an der Stelle lag, an dem ich dachte… na ja… sei es drum! Dennoch, das Foto ist ganz… nett.

Kurz vor eintreffen am fahrbaren Untersatz, habe ich einen weiteren Teilnehmer am Marathon getroffen. Er sei, es war ja bereits zwei Uhr, beim zweiten oder dritten Bild?! Da wird die Zeit dann wahrlich knapp.

Ich hatte dann schnell mal meine Bilder ihm gezeigt, vielleicht auch als Ansporn den eventuellen Perfektionismus zur Seite zu schieben um letztendlich die Aufgaben zu erfüllen.

Und, nun das Gute nach der fehlenden Schärfe bei meinem Bild – eine Politesse war auch nicht am Auto!

Wenn’s gut werden soll

Was haben wir über dieses Thema gegrübelt. Nichts wollte uns wirklich einfallen und so wurde das Bild, welches ich machte, für den Betrachter auch nicht ganz einfach. Aber wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder bei dem Fotomarathon, oder?

Mir schoß der Gedanke durch den Kopf, daß es wieder gut werden muß. Dazu kam mir dann das Krankenhaus in den Sinn, wo meine mitlaufende Tochter ihre ersten Sommerferien wegen einer Borrelieninfektion zum größten Teil verbracht hatte. Nicht so lustig, wenn ein Kind einem nur noch mit einer Gesichtshälfte anlächeln kann. Zecken sind saugefährlich, zum Glück kann meine Tochter wieder toll lächeln.

14:18 Uhr

Nun, zurück zum Bild.
Die Idee mit dem Krankenhaus war ganz nett, mir ging auch der Kreißsaal durch den Kopf, allerdings kann man auf dem Gelände des Krankenhauses nicht einfach Bilder machen. Rechtliche Dinge, wer will schon Ärger? Und so nutzte ich den heranfahrenden Krankenwagen um bei meinem Gedanken zu bleiben.
Sicher, der Bogen ist schwer zu spannen, aber das war für mich das schwerste Thema und ab dem Zeitpunkt wollte ich auch fertig werden.

Wenn’s mal wieder länger dauert

Hier hatten wir viel Spaß.
Erstmal ging es erneut zu einem Lebensmitteldiscounter und es wurde das passende Naschzeug, welches sich den Slogan ausdachte, gekauft. Das nahegelegene DHL/Post-Depot sollte sodann als Kulisse dienen.

14:45 Uhr

Tochter war dann die gelangweilte „Kundin“ die auf ihre Sendung wartete. Mit möglichst passendem, abwertenden Blick.

Heuer würde ich den Bildausschnitt anders wählen. Mehr vom Gesicht, Schokoladenriegel und im Hintergrund, sichtbar aber dank Bokeh verschwommen, das DHL-Logo.
Nun, jetzt ist es zu spät, zum Zeitpunkt des Bildes war einfach, zugegebenermaßen, die Luft raus. Es war brütend heiß und die Beine… genug lamentiert!

Übrigens bedeutet DHL mit Nichten Dauert Halt Länger, sondern besteht der Name aus den Gründernamen des Unternehmens.

Nichts ist unmöglich

Okay, eines der richtig schweren Themen. Was nimmt man da?

15:50 Uhr

Da bald das Schuljahr zu Ende ist, kam mir da in den Sinn, daß Kids mit ordentlichen Noten ja am Ende wirklich alles machen können. Mit ordentlicher Forschung, Hirnschmalz, da geht dann noch mehr – nichts ist unmöglich.

Da meine Frau noch dringend etwas benötigte, wollte ich das Ganze nun auch wirklich abschließen. So fuhren wir zur Hochschule und machten dann unser Bild vom Schild.

Abgabe

Nun ging es an die Abgabe unserer Bilder zu diesem Fotomarathon. Ein paar Leute sollen schon vor uns da gewesen sein, aber wie es schien, waren wir mit bei den Ersten. Ob das ein gutes Zeichen ist? Waren die Ideen zu den Bildern pfiffig? Ebenso die Bilder? Nun ja, das entscheidet letztendlich die Jury.

Wir bekamen dann noch eine Tasche mit Goodies und ich einen Schock, weil ich die Uhrzeit in der Kamera falsch einstellte. Hoffentlich sind die Bilder auch in der richtigen Reihenfolge… ach, zuviel unnütze schlechte Gedanken.

Zum Abschluß gingen wir dann noch zum Italiener um uns mit einem Eis zu belohnen. Der Verzehrgutschein war hier einfach willkommen. Mein Eis lag am Ende zu 30 Prozent auf dem Lidl-Parkplatz, weil die Waffel dann doch nicht soooo robust war – aber ich bin eh zu fett 🙂

Fazit

Der Fotomarathon hat viel Spaß gemacht. Die Themen waren manchmal knackiger als man dachte. Das Einstellen eines manuellen Objektives, wenn einem der Schweiß ins Auge rinnt, die Sonne einem auf die Netzhaut klopft ist schwer. Beim Nächstenmal werde ich wohl mehr mein Smartphone zücken um besser kontrollieren zu können, ob der Fokus gesessen hat. Eventuell werde ich dann auch mit der Vollformatkamera um die Häuser ziehen.

Damit wäre dann auch die Frage beantwortet, ob ich das wieder tun würde. Durchaus!

Am kommenden Freitag und Samstag sind die Fototage Untermain, da werde ich dann die Sony reinigen lassen. Hier in der Region ist aktuell irgendwie viel los.

Vielleicht sieht man sich ja beim nächsten Fotomarathon und vielleicht bekomm‘ ich dann wieder die 13? Ob man zu den glücklichen Gewinnern gehört bekommt man erst später gesagt. Von den 104 Teilnehmern sollen ja 100 ins Ziel gekommen sein?! Das wären dann ja nach Adam Riese 1200 Bilder zu sichten… Hui!

Matinee mit Bildvorführung ist dann am 12. August… was bin ich gespannt!!!

Übrigens, hier findet Ihr zu den Veranstaltern: Fotomarathon Aschaffenburg

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